Als erwiesen gilt, dass Sport nicht nur gesund ist, sondern auch direkt auf eine bessere Gesundheit, ja, auf ein längeres Leben wirkt. Dazu bedarf es keiner sportlichen Höchstleistungen und Rekorde. Regelmäßige sportliche Bewegung, Anstrengung bei sportlicher Betätigung beeinflusst Körper und Psyche bis in die Tiefe. Sport wirkt Herzinfarkten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Allgemeinen, Osteoporose, Ängsten und depressiven Störungen entgegen. Die Durchblutung wird gefördert, der Stoffwechsel kommt in Fahrt, im Gehirn bilden sich neue Nervenbahnen, Gewebe und Muskulatur werden gefestigt – kurzum Sport ist ein echtes Heilmittel, ein Lebenselixier. Aber es ist nicht die Bewegung allein, die so positiv wirkt. Mit sportlichen Aktivitäten muss auch eine gesunde Ernährung einhergehen. Die Umstellung der Ernährung fällt bei aktivem Sport nicht einmal schwer. Der Freizeitsportler, der regelmäßig trainiert, merkt schnell selbst, dass sein Körper leistungsfähiger wird bei einer gesunden Ernährung.

Sport, Ernährung – zwei Seiten einer Medaille

Der erste Schritt ist immer der Schwerste. Am Anfang steht beim Sport, sich von der Couch zu stemmen und zum Joggen, ins Fitnesscenter zu gehen oder auf das Fahrrad zu steigen. Bei der gesunden Ernährung ist es nicht anders. Der erste Schritt ist der Abschied von zu viel gesättigten Fettsäuren, von zu viel Zucker und dauerndem Fast Food. Dabei kann bei allem heute das moderne Medium Internet großartig helfen. Online gibt es einfache Rezepte für gesundes Essen, die auch für Berufstätige praktikabel sind. Dabei kommt es beim Sport wie beim Essen nicht darauf an, erst damit anzufangen, wenn eine Krankheit droht oder ausbricht oder wenn die Waage zu kräftig ausschlägt, sondern gleich und sofort. Ein gesunder Mensch tut damit etwas, um gesund zu bleiben, mehr Lebensfreude und Leistungsfähigkeit zu genießen. Wer schon krank oder geschwächt ist, sollte sowohl Sport wie Ernährung mit dem Arzt besprechen. Fest steht: Beides schadet weder Kranken noch Gesunden und hebt auf jeden Fall die Lebensqualität. Die Einheit von Sport und gesunder Ernährung ist eine großartige Begleitung zu medizinischen Therapien. Kinder sollten zu beidem schon früh angehalten werden. Alter ist kein Grund, auf beides oder eines von beidem zu verzichten.

Zu wenig Zeit für Sport und gesundes Essen?

Das ist nur eine viel bemühte Ausrede. Sportliches Training ist auch zu Hause möglich. Auch hier gibt es wieder Anleitungen online, z.B. den „Fitness-Trainingsplan für Zuhause“ mit Aufwärmübungen, Koordinationstraining und gymnastischen Übungen. Für so ein paar Übungen findet sich zwischendurch immer mal Zeit. Für Gesundheit von innen können Gemüse- und Obstdrinks aus einem schnellen, modernen Mixer sorgen. Gesunde Mahlzeiten mit Geflügel, Gemüse oder gedünstetem Fisch machen im Dampfgarer kaum Arbeit. Das viele Schnippeln vom Gemüse erleichtern ebenfalls moderne Küchengeräte. Die Ausrede „keine Zeit dafür“ greift also nicht. Es muss nicht täglich eine Joggingstrecke zurückgelegt werden. Gesund sind ebenfalls Wandern, Radtouren, Nordic Walking. Nur auf Regelmäßigkeit kommt es an. Anstrengen muss man sich auf jeden Fall, denn erst das wirkt sich tiefgreifend positiv auf den ganzen Organismus aus. Sport mobilisiert die innere Apotheke. Der Körper kann seine eigenen Heilungsmechanismen aktivieren. Tiefenatmung, Körperhaltung, Gewebestrukturen sowie Organtätigkeiten werden nachhaltig verbessert. Darauf sollte niemand verzichten.